Der ganz normale Wahnsinn

Annexion, Teilung, Föderation – gar ein Einmarsch?

WAS HAT RUSSLAND IN DER UKRAINE VOR? Rußland hat im März dieses Jahres die Krim heim ins Reich geholt. Das hat einen Sturm der Entrüstung in den westlichen Medien hervorgerufen, die seinerzeit nichts dabei fanden, als sich die Ukraine von der Sowjetunion abspaltete und die Krim dabei mitnahm. Um die Krim und deren Bewohner kann es also nicht gehen. Es ist einfach alles, was Rußland nützt oder Rußland Vorteile bringt, ein einziger völkerrechtlicher Skandal. […]

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  1. Nestor 27. Oktober 2014 um 12:57 Uhr
    @TheGreatOne Also gut, Sozialistische Republik, da hab ich mich im Ausdruck getäuscht. Das Wesentliche des Argumentes berührt das jedenfalls nicht. Die SSU war Teil der Sowjetunion und kein eigenständiger Staat. Das mit den Reisepass ist mir nicht so bekannt, in den 80-er Jahren war das jedenfalls nicht mehr so. Vielleicht hat Gorbatschow da etwas geändert. […]
  2. TheGreatOne 31. Oktober 2014 um 21:34 Uhr
    @Nestor Das was Du schreibst, entspricht überwiegend nicht den Tatsachen. Die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine erfolgte nicht erst während des von dir angesprochenen Treffens in Weißrussland (8.12.1991), sondern bereits am 24.08.1991 und nicht durch besoffene Politiker, sondern durch das ukrainische Parlament, das erst ein Jahr zuvor gewählt worden war. […]
  3. Neoprene 31. Oktober 2014 um 22:50 Uhr
    Nein, es ist einfach falsch, wenn du schreibst: »"Selbstverständlich gibt es die ukrainische Nation, spätestens seit dem 17. Jahrhundert, da schon damals die Polen gegen die ukrainischen Aufstände zu kämpfen hatten. Es gibt auch das ukrainische Nationalbewusstsein. […]

Der ganz normale Wahnsinn

Der umstrittene Assoziationsvertrag

WEM GEHÖRT DIE UKRAINE, UND WER WIRD FÜR SIE BEZAHLEN? „Das europäische Parlament und die Oberste Rada – das ukrainische Parlament – haben diesen Dienstag in parallelen und per Videokamera verbundenen Sitzungen den Assoziationsvertrag zwischen den beiden Blöcken ratifiziert. Die Ratifikation bezieht sich nicht auf den ökonomischen – und am meisten umstrittenen – Abschnitt, der mindestens bis Anfang 2016 in der Schwebe bleibt. […]

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  1. Felix 31. Oktober 2014 um 16:23 Uhr
    "und das erscheint mir doch als ein Pilotversuch." Ja eben! "Als Paradebeispiel der deutsch-polnischen Militärkooperation gilt in Armeekreisen das "Multinationale Korps Nordost" (MNK NO) mit Sitz im polnischen Szczecin; der Inspekteur des deutschen Heeres, Bruno Kasdorf, nannte es unlängst "unser großes gemeinsames Projekt". […]
  2. Krim 31. Oktober 2014 um 17:02 Uhr
    @felix: Nicht zu vergessen, die Strahlkraft eines solchen Abkommens auf die baltischen Staaten. Auch denen müsste ein starkes befreundetes Militärbündnis direkt in ihrem Rücken lieber sein als eine Supermacht auf der anderen Seite des Atlantik. @Nestor: Ja. Man sollte aufmerksam beobachten, was sie draus machen. Man sollte auch nicht immer gleich denken. […]
  3. Felix 31. Oktober 2014 um 17:43 Uhr
    @ Krim Als vorläufige Bestandsaufnahme würde ich das so unterschreiben. NATO-Chef Stoltenberg: Anerkennung der Donbass-Wahl Verstoß gegen Minsker Abkommen "Die Absicht Russlands, die Wahl der Republikchefs und Parlamente in der Donbass-Region anzuerkennen, zeugt von weiterer Destabilisierung der Lage in der Ukraine durch Moskau. […]

Der ganz normale Wahnsinn

Freihandelsabkommen und Sanktionen

HANDELSKRIEG Der Fall des Eisernen Vorhanges hat die ganze Welt in einen einzigen großen Markt verwandelt, auf dem sich das Kapital aller Nationen relativ unbehindert tummeln konnte. Die einzige Beschränkung, mit der es umgehen mußte, war die der Zahlungsfähigkeit. […]

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  1. Felix 30. Oktober 2014 um 15:55 Uhr
    Garantien für die Ukraine: Russland widerspricht Jazenjuk, EU schweigt Russland widerspricht der Ukraine: Die EU haben noch keine ausreichenden Garantien vorgelegt, mit denen die EU die Schulden der Ukraine absichert. Die EU schweigt - und hat Dokumente nach Kiew und Moskau geschickt, deren Inhalt öffentlich nicht bekannt ist. […]
  2. Nestor 30. Oktober 2014 um 19:13 Uhr
    @Krim Die von dir zitierte Maßnahme mit der Konvertierung ist anscheinend ein Versuch, den Verfall der Hriwna zu stoppen, was durchaus auch den gegenteiligen Effekt haben könnte. Was dieses ominöse Abkommen betrifft: ist das eigentlich schon ratifiziert? @Felix Das sind ja alles Entwicklungen, die das ganze weltweite Geld- und Kreditsystem von Grund auf umkrempeln. […]
  3. Felix 31. Oktober 2014 um 17:41 Uhr
    Ukraine, Russland und die EU einigen sich auf Gas-Lieferungen Die Ukraine, Russland und die EU haben ein Übereinkommen über Gaslieferungen unterzeichnet. Damit soll die Gasversorgung für die Ukraine bis zum 15. März 2015 gesichert werden. Die EU wird auch für 2015 Kredite für die Gaszahlungen bereitstellen. Günther Oettinger nannte diese Kredite "Hilfsprogramme". […]

bluespunk

W_Ortfindungsstörungen

Ich finde es schwer, eine Identität zu bauen die stabil genug ist, um darauf durch die Welt zu rollen. Einen Wort-Ort an dem ich mich aufhalten kann, und an dem andere Menschen mich erreichen können. Jetzt bewohne ich einen Zwischenort mit der Sammeladresse "non-binary", und das ist erst mal okay so. Ich identifiziere mich nicht als Frau, obwohl mein Körper weiblich gelesen wird. Ich identifiziere mich aber auch nicht als Mann. Verdammt war das oft verwirrend. […]

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  1. C. 31. Oktober 2014 um 14:14 Uhr
    hast du schon einmal darüber nachgedacht, das konstrukt "gender" ganz abzulehnen, anstatt dir darüber den kopf zu zerbrechen, wie du dich in dieses unterdrückungssystem einzuordnen hast? "gender" ist kein neutrales spektrum, es ist eine hierarchie die weibliche menschen durch das aufzwingen von "femininität" männlichen menschen und "maskulinität" unterordnet. […]
  2. bluespunk 31. Oktober 2014 um 15:47 Uhr
    Hallo C., danke für den Denkanstoß - ich bin deiner Lektüreempfehlung gefolgt, bleibe jedoch etwas verwundert bis befremdet zurück. Ich möchte dich gerne fragen, was du denkst was es für den Kampf gegen ein sexistisches binäres System bringen soll, wenn Menschen wie ich aufhören sich darüber Gedanken zu machen, wie sie sich identifizieren? Trägt es nicht eher zur Auflösung von […]
  3. bluespunk 31. Oktober 2014 um 15:59 Uhr
    Der Vollständigkeit halber noch: "Und meinst du nicht, wenn ich das gut könnte, hätte ich das schon längst getan? Es ist ja nicht so, dass eine_r überall offene Türen einrennt, wenn er_sie sagt: Ich sehe mich weder als Mann noch als Frau, sondern irgendwo dazwischen/abseits davon. […]

Waldbesetzung

Maaraue Mainz-Wiesbaden: Kastanien stehen noch

Was ist schlimmer, der Phytophtora-Pilz oder der Ulmensplintkäfer? Schwer zu sagen. Derweil wird am Samstag , 8.11., ab 10 Uhr erstmal der Miniermotte, einem Fressfeind der Kastanie, der Kampf angesagt. Die Tierwelt dient als Stellvertretung in einer Auseinandersetzung um die Bäume auf der Maaraue zwischen einer Bürgerinitiative und dem Wiesbadener Umweltdezernenten. Dahinter steht auch die Rivalität zwischen Mainz und Wiesbaden um das Gebiet an der Mainmündung. […]

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  1. vega -lounge 31. Oktober 2014 um 13:51 Uhr
    Inzwischen gibt es Zweifel, ob die Laubsammelaktion noch stattfinden kann. Die Stadt Wiesbaden hat die erste Instanz um die Klage gegen die Fällung gewonnen und möchte roden, sobald die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind. Die Fällgegner setzen jetzt auf die Einleitung eines Bürgerbegehrens, um einen Aufschub zu erreichen.

mädchenblog

Schadet FEMEN dem Feminismus?

Gleich zu Beginn: nein, ich habe kein Problem mit der FEMEN-Bewegung. Ich habe ein Problem mit der Stagnation der Kritiker, welche vergessen, daß der Feminismus per se keiner allgemeingültigen Erklärung standhält, da stets im progressiven Wandel, trotz des ständigen, wichtigen Beharrens auf die Wurzeln. Was ich oft zu hören bekam war die Aussage, daß FEMEN den Frauen schade und sie selbst diskreditieren würde. […]

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  1. dodo 29. Oktober 2014 um 17:47 Uhr
    Habe gerade festgestellt, daß ich meinen etwas älteren Femen-Text immer noch unterschreiben kann: http://maedchenblog.blogsport.de/2013/04/30/femen-ruhe-in-frieden/
  2. femelle 30. Oktober 2014 um 21:29 Uhr
    dodo: Ich habe Deinen Text gelesen und fände es wohl wichtig, ihn in diesem Beitrag zu verlinken. Ich möchte den Twitter-Usern, die hier vielleicht heimlich mitlesen noch sagen, daß die Kritik in meinem Text primär jenen gilt, welche den Feminismus per se auf die FEMEN-Bewegung herunterbrechen, daher versuchte ich, einen "Kompromiß" zu finden, auch wenn mir das nur sehr ambivalent […]
  3. martha_im_thale 31. Oktober 2014 um 13:10 Uhr
    Als 2008 Femen aufkamen, wurde ich hellhörig und am Anfang solidarisierte ich mich. Ich beobachtete ihre Aktionen, Ihre Statements und versuchte mich über Internet mich mit ihnen zu unterhalten. Kurz zusammengefasst kam ich zu diesem Schluss: Femen sind nicht nur sehr gefährlich für den Feminismus; Wem wunderts, dass Frau Hutsol, Femenmitbegründerin, und aus ärmlichen Verhältnissen […]

kommunal - Geschichte, Kultur und Politik

Mömlingen: Das Problem heißt scheinbar Extremismus

Zugesandter Gastbeitrag von T. Tessler Am Abend des 28. Oktober fand die Eröffnung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ im Mömlinger Rathaus statt. Gut 50 Leute folgten der Einladung von „Odenwald gegen Rechts“, was die Veranstalter durchaus zufrieden stellen dürfte. Es gab Redebeiträge von Vertretern des Bündnisses, die ihre Arbeit vorstellten und über die Ausstellung informierten. […]

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  1. rf 29. Oktober 2014 um 16:26 Uhr
    Ich war da, konnte aber an der Stelle auch bei größter Würdigung der Bündnislage nicht klatschen. Hatte alle Hände voll zu tun, um das Würgen im Hals zu unterdrücken. Eine Ausstellung des VVN-BDA, von der/dem man weiß, in welche Richtung die Weltanschauung der Mitglieder geht, mit einem Zitat des Dicken zu eröffnen, da gehört schon eine Portion Chuzpe dazu. […]
  2. Ernesto 30. Oktober 2014 um 20:59 Uhr
    Hat dem Bürgermeister jemand mal zudem gesteckt, dass sich in seinem Kaff ncoh immer ne gut organisierte Faschoszene incl. Tattoostudio befindet?! Vll. sollte da mal ein offener Brief folgen?
  3. Wie Neofaschisten ticken 31. Oktober 2014 um 09:46 Uhr
    Artikel bei Mainnetz zur Ausstellung: http://www.main-netz.de/nachrichten/region/obernburg/obernburg/art4001,3281859

Zwangsräumungen gemeinsam verhindern

Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer!

Ein breites Bündnis von NachbarInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ruft zum zivilen Ungehorsam gegen die Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule auf. Wir würden uns freuen wenn ihr diesen Aufruf mit unterzeichnet. Schreibt einfach an unsere E-Mail Adresse. Die Zeit drängt, Solidarität jetzt! Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer! Ende Juni 2014 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. […]

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  1. Sophia Lynar 30. Oktober 2014 um 20:09 Uhr
    Wir leben in einer global vernetzten Welt in der wir von den Reichtümern und der Arbeitskraft anderer Länder profitieren. In einer solchen Welt können wir Verantwortung und Solidarität jenseits von nationalen Grenzen nicht von uns weisen. […]
  2. Kurt Weissenboeck 30. Oktober 2014 um 20:43 Uhr
    hi, I Support your demands! Everybody who made It here should have the right to stay and work and live wehre he/she wants. In Solidarität Kurt weissenboeck Ig Metall Mitglied berlin
  3. Gökhan Caliskan 31. Oktober 2014 um 07:07 Uhr
    Es ist untragbar wie Europa auf der einen Seite weltweit an Konflikten beteiligt ist, bzw. die Schuld trägt jedoch auf der anderen Seite die Menschen die durch diese Konflikte aus esentiell existentiellen Gründen fliehen müssen immer mehr begrenzt, sogar mit Frontex und der Nationalen Polizei jagt auf sie macht. […]

end of road

Warm-Up für Solidarität mit Kobane/Rojava

Linksradikales, autonom-/anarchistisches Warm-Up zur "Solidarität mit Kobane/Rojava"-Demo Samstag, 01.11.2014 |11 Uhr | Paradox mit: Transpi-, Schilder- und Slogan-werkstatt für die Demo, (bringt Stifte, Farben, Pinsel oder Schablonen und eure Slogans usw. […]

3 Kommentare

  1. Jens 30. Oktober 2014 um 16:32 Uhr
    Der Aufruf kann übrigens Von Gruppen unterzeichnet werden: http://sokubremen.wordpress.com/2014/10/30/dringender-aktionsaufruf/ Vielleicht wird die Liste ja noch länger?!?!
  2. Ex-Studentine 30. Oktober 2014 um 21:35 Uhr
    Erstaunlich, dass der Hochschul-AStA dort gelistet ist, der ach so "linke" AStA der Uni aber fehlt...
  3. haha 30. Oktober 2014 um 21:38 Uhr
    Haha, "linker Asta". Haha. Der war gut!

gaby und ich

. screenprints on beat

. yolo gaby, hier ein kleines siebdruck eve auf einem beatset . mit morlockko plus und hieronymuz. styles von hanez341 . desra, sharlach, inkazoid, theac, trafo, kokokokeow, ralph . niese, elstertainment und anderen. . . . siebdruck und beat . sa 08.11. in plagwitz .

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  1. N. 27. Oktober 2014 um 11:22 Uhr
    hanez 341
  2. judenschwul 29. Oktober 2014 um 18:59 Uhr
    „Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu übernehmen. […]
  3. N. 30. Oktober 2014 um 21:11 Uhr
    der antisemitische whistleblower

Infoportal für antifaschistische Kultur und Politik aus Mecklenburg-Vorpommern

Rostock: Schlagende Landsmannschaft lädt zu einem „kritischen Blick“ am 29.10.14 ein

++ schlagende Landsmannschaft Baltia Rostock sucht neue Sympathisanten und Mitglieder +++ Einladung zu Besäufnis im Verbindungshaus +++ Hausbesuche offenbar ausdrücklich erwünscht + Von Marko Neumann Immer wieder geraten studentische Verbindung in die Kritik. […]

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  1. Verbindungsstudent 30. Oktober 2014 um 21:08 Uhr
    War der einzige Kritiker.. Kaum was los. Nehmen keine Frauen auf! Haben ihren Sexismus mehrmals klar bestätigt!!!

Espace contre ciment

Die Bakunin-Kassette

Hans Magnus Enzensberger - Die Bakunin-Kassette - Eine Fälschung Am 1. Juli 1876 starb Michail Bakunin, der von Marx bekämpfte Klassiker in der langen Reihe russischer Revolutionäre, dessen unorthodoxe Ansichten vom Gang der Dinge auch in diesem Jahrhundert immer wieder Kontroversen gestiftet haben. - Hans Magnus Enzensberger, der einigen seiner Lebensspuren nachgegangen ist, sagt zu seinem Hoerspiel: "Der Text beruht auf dokumentarischen Quellen. […]

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  1. 299 30. Oktober 2014 um 19:01 Uhr
    Could you reup the file? Sounds really interesting...